Dienstag, März 27, 2007

Der Trainer sprintet, empfiehlt und staunt

Stolzgeschwellter Brust stolzierte der Trainer heute morgen ins Büro und präsentierte Zahlen, nackte Zahlen: Drei Sieben Fünf Acht.

Was will er damit sagen: Seine gestrige zweite Alsterrunde sprintet er in 37 Minuten und 58 Sekunden, nachdem er zwei Mitstreiter nach der ersten Runde hinter sich gelassen hatte. Jetzt wissen wir, wo der Hammer hängt.

Deswegen fordert der Trainer zum offiziellen Wettkampf auf. Am Sonntag um 9:30 Uhr erwartet er uns am Start zum Wandsetal Halbmarathon. Wer sich heute anmeldet, kann das online tun und soll dann auch heute online Geld - Kosten: 7,- Euro - überweisen.
Ab morgen geht die Anmeldung nur noch direkt vor dem Start und kostet dann zwei Euro mehr.

Ich versuche mich immer noch mit der Ausrede eines Umzuges vor dem Rennen zu drücken, habe auch ein leichtes Halskratzen zu vermelden und bin kaputt von der letzten Heldenwoche

Ein wahrer Held und für viele Jahre ein Idol unseres Trainers ist Robert Garside alias „The Runningman“. Der 40-jährige Brite rannte als erster Mensch in fünf Jahren und acht Monaten einmal um die Welt und über fünf Kontinente, durchquerte 30 Länder und unzählige Städte. Start und Ziel war Neu Delhi in Indien.

Jetzt soll Robert Garsides Lauf in das Guinness-Buch der Rekorde eingetragen werden, teilten die Herausgeber mit. Diese Entscheidung bedeutet eine wichtige Rehabilitierung für Garside, der sich in den letzten Jahren mit Betrugsvorwürfen auseinandersetzen musste. Andere Extremsportler bezweifelten, dass der Mann ohne ein Unterstützerteam durch Dschungel und Wüsten gelaufen sei.

Die Geschichten der einzelnen Etappen sind spektakulär: Er wurde ausgeraubt und verhaftet, er schlief im Schnee des Himalaya und häufig aus Sicherheitsgründen in Gefängnissen und Polizeiwachen.

Seine Website, auf der er vor Jahren die einzelnen Etappen dokumentierte, ist leider offline.

Keep on running

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2 Comments:

Anonymous Trainer said...

Moin Moin,

"nachdem er zwei Mitstreiter nach der ersten Runde hinter sich gelassen hatte" trifft es nicht ganz.

Korrekt wäre, "nachdem er Martin und Franco auf der Kennedy-Brücke schön die Beine weggegrätscht hatte und sie dann gezwungen waren, den Heimweg direkt anzutreten..."

Wir sehen uns hoffentlich am Sonntag, Jochen!

Dienstag, März 27, 2007 2:09:00 nachm.  
Blogger worldwidehalf said...

Damit ich mir am Sonntag von Dir die Gräten brechen lasse. So, so. Ich ueberlege es mir.

Dienstag, März 27, 2007 2:48:00 nachm.  

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