Montag, März 19, 2007

Hinter dem Puls der Zeit mehr Sport wagen

Die Pulsmess-Uhr ist tatsächlich eine große Hilfe. Ich habe es zwar nicht geschafft, konstant unter den 140 Pulsschlägen zu bleiben, aber nach den Anfangsminuten pendelte sich der Wert zwischen 135 und 145 ein. Das Tempo war zwar langsam, aber ich hatte - obwohl ziemlich kaputt vom Lauf am Tag zuvor - das Gefühl, ich könne sehr lange so weiterlaufen. Insgesamt waren es bestimmt 15 Kilometer in anderthalb Stunden, damit komme ich nicht in vier Stunden durch den Marathon, aber ...

Während des Laufens vertrieb ich mir die Zeit mit dem Nachdenken über Coolnessfaktoren. Die rutschende Unterhose gab mir das Gefühl, ein jugendlicher Baggypants-Träger zu sein. Obwohl ich in der letzten Woche in einer Berliner U-Bahn in Kreuzberg zwei wirklich coole Typen belauschte, die wussten, dass die Baggypants-Zeiten eindeutig vorbei sind. Auch Jan Delay zieht inzwischen schwarz-weiße Anzüge den Baggypants vor, obwohl er noch im Song "Fäule" von Hause aus "Baggypants plus Strumpfhosen" war:

Wir sind von Haus aus Baggypants plus Strumpfhosen
Und brauchen deshalb nich` auf dicke Hose rumposen
Wir machen nich auf Large in schicken Sportwagen
Doch ham' auch nich' grad das Temperament von Chorknaben


Link: sevenload.com

Sportwagen, oder mehr Sport wagen, als kleine Reminiszenz an Willy Brandt. Der Coolnessfaktor geht gänzlich verloren, wenn die Unterhose droht, aus der knielangen Shorts herauszurutschen. Da hilft dann nur noch festtackern. Und bis dahin

Keep on running

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