Sonntag, März 11, 2007

Wenn Trainer Skifahren, brauchen Läufer Berge

Zum Glück gab es in Berlin nach dem zweiten Weltkrieg soviel Schutt, dass ich heute Steigungsläufe machen kann. Kreuz und quer ging es durch den Volkspark Friedrichhain, dieses Parklaufen ist für Rundenläufer, die die Alster als Heimstrecke angeben, sehr verwirrend. Denn dort geht es nur links oder rechts herum, im Park läuft jeder, wie er will, und Du kannst den anderen Menschen mehrfach begegnen, ohne deine Geschwindigkeit einschätzen zu können. Und im Friedrichshain musst Du Dich zudem vor der Invasion der Holzlaufräder in Acht nehmen, die in Scharen aus dem feinen Bötzow-Viertel zum Cafe Schönbrunn rollen. Das Cafe sollte man großzügig umlaufen - in der Turnhose ist kein Platz für ein Wiener Schnitzel.

Union-St.Pauli, ZuschauerDie in gepflegten 63 Minuten zurückgelegten 10,5 km sind eher als Auswärtspunkt zu werten. Dieser wäre auch für St. Pauli bei Union angebracht gewesen, doch unser ehemaliger Fußballgott Nico Patschinski hatte leider was dagegen. Aber immerhin schien die Sonne in der Alten Försterei.

Und noch ist der Aufstieg nicht verloren und der Marathon nicht gelaufen.

Keep on running

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1 Comments:

Anonymous Anonym said...

Die Sonne schien, der Wind blies gnadenlos, und Patschinski verdarb uns die Laune. Am nächsten Tag schmerzten die Achillessehnen, denn 90 Minuten auf einer Stange stehen war noch nie meine beste Übung.
Vielleicht sollte ich auch mal die Laufschuhe rausholen. Hört sich beeindruckend an, was hier an Kilometern runtergerissen werden.
Grüsse auch an den Trainer.
(Vorhin beim Kaffee trinken vom Holzlaufrad gerammt worden)

Dienstag, März 27, 2007 7:29:00 nachm.  

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