Mittwoch, April 04, 2007

Zusätzlichen Fern-Trainer verpflichtet

Das große Ziel ist nur noch 25 Tage fern. Zeit, den Betreuerstab aufzustocken. Seit Wochen verfolge ich die Trainingsleistungen von Christoph, über die er in seinem Laufblog SG Traktor berichtet. Christoph hilft mir mit seinen Emails mental weiter, ein externer Motivationscoach – seit Jürgen Klinsmann im deutschen Sport auch akzeptiert, dabei will ich nicht mal Weltmeister werden.

Christoph schreibt:
„Am Marathonlaufen gibt es eigentlich nicht so viel Beeindruckendes. Primär ist es eine Fleißarbeit, die es stetig zu steigern gilt! Auch ohne Talent und nur mit Fleiß behaupte ich nach wie vor kann jeder Mann unter 3 Stunden bleiben. Ich habe schon viele Fußballer gesehen, die auf Marathon umgestiegen sind. Ihr habt den Vorteil eines guten Antritts,
seid aber leider etwas schwerfällig, das gibt sich aber im Laufe der Jahre.“

Für einen fast 90 Kilo-Mann - nein, ich bin nicht schwerfällig, ich habe bloß über meinen Beinen auch noch einen Oberkörper - bedeutet es schon eine gehörige Portion Überwindung, diese Masse überhaupt in Bewegung zu setzen. Aber ich will mir meine Fleißbienchen redlich verdienen und habe gestern, obwohl es wieder kalt und zugig an der Alster war, mit meinem Direct-Contact-Coach, nach einer Runde kurz entschlossen eine „Planten und Blomen“-Runde hinzugefügt. Sehr entspanntes Laufen mit leichten Steigungen und dem herrlichen Ausblick auf den Frühjahrsdom. Die kreischenden Achterbahnfahrer feuerten uns – nur uns – an. Insgesamt bestimmt 16-17 Kilometer und die Sonne tauchte Hamburg in dieses unvergleichliche Licht.

Dazu passt der Schlusssatz von Christoph: „Genieße einfach Deinen ersten Marathon, das ist immer großartig in HH!“

Keep on running

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