Montag, Mai 14, 2007

Was geht, wenn es läuft

Lässig am Wochenende eine Alsterrunde hingelegt und hinter erfreut registiert, wie souverän St. Pauli seine Tabellenführerschaft gegen Fortuna Düsseldorf mit den Ex-Bundesligaspielern Jörg "Ali" Albertz, Markus Feinbier und Markus Anfang verteidigt hat. Dreimal noch zu Null gespielt und der Aufstieg ist sicher.


Unklar hingegen ist, wann und wo worldwidehalf das nächste Mal an den Start gehen wird. Zur Auswahl stehen:

13. hamburg halbmarathon am 24. 06.2007
5. Blankeneser Heldenlauf am 26.08.2007
30. Harz-Gebirgslauf am 13.10.2007
6. Stadtparkmarathon (Staffel) am 14.10.2007

Aber fest steht, dass am Wochenende 13.-14. Oktober 2007 gelaufen wird. Denn dann ist der zweite Phedippidations World Wide Half Marathon stattfinden. Weitere Informationen und ab Juni die Möglichkeit zum Registrieren unter www.worldwidehalf.com.

Und außerdem heute: Dank Spreeblick ist jetzt eines der größten Geheimnisse der Läuferszene gelüftet worden. Hinter der rennenden und schimpfenden Kunstfigur Achim Achilles steckt Hajo Schumacher. (Wikipedia wußte das schon, nur ich nicht.) Herr Schumacher beschimpft die Schalker Meister der Herzen und liest seinen SpOn-Artikel bei N24 vor.

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Freitag, Mai 11, 2007

Auf der Suche nach Antworten und Zielen

Eigentlich hätte der Beitrag auch den Titel „Absolute Carbo-Overload“ tragen können. Mein erster Lauf nach dem Marathon stand im Zeichen der Pasta-Party, die ich unmittelbar davor allein veranstaltet hatte, obwohl bestimmt noch mehrere Mitläufer von der Nudelmenge hätten satt werden können. Ich kann einfach nicht mit leeren Magen laufen. Da der Tag spät endete, war der Hunger zu groß für einen sofortigen Start.

So rollte ich erst in der nieselregengetränkten Dunkelheit um die menschenleere Alster, das Wetter zu schlecht für Fummeleien auf den Alsterwiesen und die Läufer schon längst zuhause. Vereinzelte Hunde huschten bei dem näher kommenden Erdbeben freiwillig ins Gebüsch.

Aber warum mache ich das überhaupt noch? Ich bin einen Marathon gelaufen und ich habe mich sogar an die Zeitvorgabe gehalten. Jedes ambitioniertere Ziel wird sofort durch meinen begrenzten Trainingsfleiß ad absurdum geführt.

Ich könnte mir den Traktormann zum Vorbild nehmen, der seine Bestzeit innerhalb von sieben Jahren auf unmenschliche 2:52 gesteigert hat, obwohl er mit einer ähnlichen Zeit wie ich begonnen hat. Aber ein Blick in sein Trainingsbuch macht mir klar, dass mein Logbuch niemals so aussehen wird. Überhaupt: sieben Jahre.

Da halte ich mich doch lieber an meine Laufgruppe:
Mein Trainer läuft seit Jahren konstant den Hamburg-Marathon um vier Stunden – mit einer Toleranz von maximal 5 Minuten. Inzwischen kann man sich nach ihm die Uhr stellen.

Oder ich kopiere den Stil von Franco, der mit der Würde italienischer Kaiser während des Laufens sein Volk grüsst.



Schön wäre auch, die nachträgliche Glückshormonausschüttung von Tenner zu erlangen, der sich auf der Strecke wirklich gequält hat und trotzdem die euphorisiertesten Rückblicke zu schreiben in der Lage ist: „24h lang war ich noch voller Emotionen und nun weiß ich: Es war erst der Anfang! Berlin, Amsterdam, New York, noch 3mal Hamburg oder andersrum.“

Bloß an Jule traue ich mich nicht heran. Sie verfügt über körperliche Fähigkeiten, die nichts – aber auch rein gar nichts - mit meiner Carbo-Overload-Maschine gemein haben.



Sind das Ziele? Der Fall Böse schlägt sich mit ebenso existentiellen Fragen herum:

Sag mir bitte, was das soll
sag es mir mitten ins Gesicht
und sag mir bitte, was es ist
… denn ich weiß es nicht.

DFB: Stein, Schere, Papier

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Dienstag, Mai 08, 2007

Sönke Wortmann spendet WM-Trikot

Aus dem Umfeld des 11mm Fußballfilmfestivals stammt folgender Aufruf, den ich gerne weiter verbreite:

Verlängerung der Charity Aktion "100 Trikots für Elena und Marie"

Sönke Wortmann, Regisseur des WM-Films "Deutschland -- ein Sommermärchen", hat eins seiner DFB-Trikots mit 16 Originalunterschriften der Nationalelf für die Charity Aktion "100 Trikots für Elena und Marie" gespendet. Vor diesem Hintergrund haben sich die Freunde der Verstorbenen als Organisatoren dieser Aktion entschlossen, die Auktion bei www.sport-auktion.de nicht wie geplant am 17. Mai zu beenden, sondern bis zum 31. Mai zu verlängern. "Wir sind überwältigt von der tollen Resonanz aus allen Teilen der Republik und haben inzwischen über 135 Trikots gespendet bekommen", so die Organisatoren. Die Wortmann-Spende ist nun neben den aktuell zu ersteigernden Original-Trikots von Ronaldinho, Luca Toni sowie von Juventus Turin der abschließende Höhepunkt dieser Hilfsaktion.

Hintergrund:
Grund für die Benefizaktion "100 Trikots für Elena und Marie" ist der tragische Tod des ehemaligen Bochumer Kreisligaspielers Martin S., der bei einem schweren Autounfall Ende letzten Jahres ums Leben gekommen war. Auch seine Frau erlag wenige Tage später ihren schweren Verletzungen. Wie durch ein Wunder überlebten die beiden Töchter Elena (6) und Marie (2) das Unglück nahezu unverletzt. Die beiden Mädchen leben inzwischen in einer Pflegefamilie. Um dabei zu helfen, die Zukunft der beiden jungen Vollwaisen abzusichern, haben die Freunde der Verstorbenen diese Aktion ins Leben gerufen. Der ehemalige isländische Nationalspieler in Diensten des VfL Bochum, Thordur Gudjonsson, hat die Patenschaft übernommen.

Kontakt & Bildmaterial:
Andreas Leimbach-Niaz vom Libero-Berlin-Büro

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Freude am Laufen

Eine Woche nach dem Marathon. Freude und Stolz weiterhin über den schönen Lauf.
Bisher bin ich noch nicht zu einer langatmigen Beschreibung jedes einzelnen Kilometers gekommen, aber wir haben Thommy, der seine Kamera nicht bedienen kann, folgendes eindrucksvolles aber extrem kurzes Video zu verdanken.



Sollte ein Foto werden. Immerhin schon bei Kilometer 34 auf der Alsterkrugchaussee.

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